🚩Wichtig zu wissen: In diesem Artikel werden alle verfügbaren Funktionen erklärt. Bitte beachte, dass möglicherweise nicht alle davon in deinem aktuell gebuchten Paket📦 enthalten sind. Über diesen Artikel bekommst du einen schnellen Überblick über die jeweiligen Pakete und Inhalte.
In der Auswertung lassen sich viele verschiedene Kennzahlen einblenden, um den eigenen Betrieb zu analysieren. Bis zu vier gruppierte Kennzahlen können gleichzeitig angezeigt werden und helfen so, die Mitarbeitenden oder Arbeitsbereiche auf einen Blick zu vergleichen. Die auswählbaren gruppierten Kennzahlen sind abhängig von der gewählten Gruppierung.
Navigation der Gruppenkennzahlen
Gruppenkennzahlen
In der Auswertung unterscheiden wir zwischen zwei verschiedenen Kategorien sowie neun Gruppenkennzahlen, worunter sich dann die einzelnen Kennzahlen verbergen:
Lohnlauf & HR
Konflikte: Die Summer aller Konflikte in dem ausgewählten Zeitraum.
MA-Änderungen: Die Summe aller lohnrelevanten Änderungen im ausgewählten Zeitraum
Zeitenkontrolle: Mitarbeiterstunden, Planstunden, Planabweichung, Bezahlte Abwesenheitsstunden, Bezahlte Abwesenheitstage, Arbeitszeit (lohnrelevant)
Kosten: Arbeitgeberkosten, Kalkulatorische Arbeitgeberkosten, Kalkulatorischer Lohn, Lohn, Personalnebenkosten, Zuschläge
Personalentwicklung: Austritte, Einritte, Abgänge, Mitarbeiterfluktuation, Mitarbeiteranzahl, Vollzeitäquivalent, Krankheitsquote
Buchhaltung & Controlling
Soll/Ist-Vergleich: Arbeitszeit, Sollstunden, Saldo
Einsätze: Geplante Zeiten, Mitarbeiter im Einsatz, Tage
Konten: Arbeitszeitkonto, Guttagekonto, Resturlaub, Urlaubskonto, Zuschlagskonto, etc.
Rückstellungen: AZK, Guttage, Urlaub, Saldo
Produktivität: Personalkostenquote, Umsatz (POS), Umsatzproduktivität (POS)
Die Gruppenkennzahlen sind zeitraumbezogen (Ausnahme: Konten, denn die Werte werden von Jahresbeginn an gerechnet), also stelle zunächst den Zeitraum ein, für den du die Kennzahlen betrachten möchtest. Zudem stehen die Kennzahlen in enger Verbindung mit der Gruppierung. Wählst du beispielsweise die Gruppierung Mitarbeiter aus, werden dir natürlich andere Kennzahlen angezeigt, als wenn du die Gruppierung Monate, Abwesenheitskategorien etc. ausgewählt hast. Alle Kennzahlen, die es in der Auswertung gibt, kannst du dir auch über unseren Kennzahlen-Export 📖 individuell zusammenstellen und exportieren.
ℹ️Hinweis: Um bspw. die Produktivität aufzurufen, musst du in der Gruppierung entweder Betrieb, Arbeitsbereiche oder Planungsdaten (POS) ausgewählt haben.
Lohnlauf & HR
Konflikte
Unter Konflikte wird dir die Anzahl aller Konflikte, die du in den Einstellungen aktiviert hast und im ausgewählten Zeitraum auftreten, angezeigt.
MA-Änderungen
Die Kennzahl MA-Änderungen (Mitarbeiter-Änderungen) ist die Anzahl der lohnrelevanten Änderungen (Terminierungen), die bei deinen Mitarbeitenden im ausgewählten Zeitraum aufgekommen sind.
Folgende Änderungen sind lohnrelevante Änderungen, die unter der Kennzahl "Ma-Änderungen" aufgelistet werden:
Stammdaten, die in den Einstellungen unter Mitarbeiter und Eingabefelder mit “KPI MA-Änderungen” markiert sind
Tätigkeitsbereich
Vertragsdaten: Beginn und Austritt der Anstellung, Anstellungstyp, Sollstunden, Lohn, Zuschläge (Zuschlagsgruppe, individuelle Zuschläge), Zuschlagspauschale und Urlaubsanspruch.
ℹ️ Hinweis: Diese Kennzahl kannst du dir in der Mitarbeiter-Gruppierung anzeigen lassen. Wer und wer welche Änderungen sehen darf, wird über die Rechte geregelt.
Zeitenkontrolle
Die Kennzahlen in dieser Gruppierung zeigen zeitbezogene Kennzahlen am, die auf den Arbeitseinsätzen, Abwesenheiten und Fehlzeiten für den gewählten Zeitraum basieren. Hier kannst du folgende Kennzahlen auswählen:
Mitarbeiterstunden: Die Summe der Arbeitszeit (netto) im ausgewählten Zeitraum.
Planstunden: Diese Kennzahl bildet die Summe der geplanten Arbeitszeiten aus dem Dienstplan.
ℹ️ Hinweis: In diese Kennzahl fließen auch Stunden mit ein, die geplant, aber gar nicht oder anders gearbeitet wurden. Die Planzahlen ermöglichen eine faire Einteilung der Mitarbeitenden, da sie Aufschluss über die geplanten Arbeitszeiten der Mitarbeitenden geben. Insbesondere für Aushilfen ist dies notwendig, um die Verdienstgrenze und die maximale Arbeitszeit im Blick zu behalten.
Planabweichung (h): Diese Kennzahl ergibt sich aus der Differenz der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit und den Planstunden.
Bezahlte Abwesenheitsstunden und Bezahlte Abwesenheitstage
Arbeitszeit (lohnrelevant): Diese Kennzahl zeigt dir an, wie viele Arbeitsstunden deines Mitarbeitenden relevant für seinen Lohn sind. Dieser Wert weicht nur von der Kennzahl Arbeitszeit ab, wenn der Mitarbeitende ein Stundenlöhner ist und die Abwesenheiten mit der Durchschnittsmethode berechnet werden.
🚀 Beispiel: Der Stundenlöhner hat in den letzten 13 Wochen durchschnittlich 9,25 Stunden gearbeitet und hat eine Woche Urlaub. Stundenlöhner mit Sollstunden (40 Stunden/5 Tage) Arbeitszeit 40 Stunden (= saldorelevant) & Arbeitszeit (lohnrelevant) 46,25 Stunden Stundenlöhner ohne Sollstunden Arbeitszeit 0 Stunden & Arbeitszeit (lohnrelevant) 46,25 Stunden
Kosten
Um deine Kosten immer im Blick zu haben, bieten wir sechs verschiedene Kennzahlen an:
Arbeitgeberkosten: Alle Personalkosten, die zur Berechnung herangezogen werden, sind in der gruppierten Kennzahl Arbeitgeberkosten (Kosten) gebündelt. Sie setzen sich zusammen aus Gehalt/Lohn, bei Lohnempfängern bezahlte Abwesenheiten wie Urlaub oder Krankheit, Zuschlägen und Personalnebenkosten.
Kalkulatorische Arbeitgeberkosten: Die kalk. Arbeitgeberkosten setzen sich aus Lohn und Personalnebenkosten zusammen. Sie unterscheiden sich von den nicht kalk. Arbeitgeberkosten in der Berechnung der monatlichen Gehaltsempfänger. Bei Arbeitgeberkosten wird das Gehalt angesetzt (unabhängig von Arbeitseinsätzen), bei kalk. Arbeitgeberkosten wird mittels eines rechnerischen Stundenlohns die Arbeitseinsätze anhand ihrer Dauer bewertet.
Lohn & kalk. Lohn: Wähle diese Kennzahl aus, um dir die Summe des Lohns in dem ausgewählten Zeitraum anzeigen zu lassen. Dieser errechnet sich bei Stundenlöhner aus der Arbeitszeit multipliziert mit dem stündlichen Lohn ggf. inklusive Zuschläge. Die Summe der Zuschläge wird zusätzlich in Klammern ausgewiesen.
Hat dein Mitarbeitender ein Festgehalt in den Vertragsdaten hinterlegt, so wird dir, solltest du bspw. einen gesamten Monat ausgewählt haben, unter der Kennzahl Lohn immer der gleiche Wert (Festgehalt) angezeigt. Der kalkulatorischen Lohn rechnet das Festgehalt auf die Stunden runter und multipliziert das Ergebnis mit den gearbeiteten Stunden in dem ausgewählten Zeitraum. Folgend findest du ein Rechenbeispiel:
Dein Mitarbeitender erhält ein Festgehalt von 3460 Euro und soll dafür 173 Arbeitsstunden laut Vertrag pro Monat leisten. Nun arbeitet dein Mitarbeitender 7 Stunden im ausgewählten Monat.
3460/173 = 20 EUR pro Stunden
720 = 140 EUR kalk. Lohn*
Personalnebenkosten: Sie setzen sich zusammen aus Personalnebenkosten aufgrund gesetzlicher und tariflicher Vorgaben wie Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Feiertage usw. und Personalnebenkosten aufgrund freiwilliger Leistungen wie Ausbildung, Weiterbildung, Altersvorsorge uvm.
Zuschläge: Sie sind zusätzliche Zahlungen des Arbeitgebers. Sie werden für besondere Leistungen oder Belastungen des Arbeitnehmers gezahlt. Zu den Zuschlägen zählen bspw. die ⭧ SFN-Zuschlägen.
Personalentwicklung
Personalkennzahlen sind dafür da, dass sie dich bzw. das Personalmanagement und das Personalcontrolling bei der Planung, Steuerung und Kontrolle von HR-bezogenen Unternehmensprozessen unterstützen. Hierzu ist ein Vertrag mit Sollstunden eine wichtige Basis. Folgende Personalkennzahlen kannst du dir auswählen:
Austritte: Ist die Anzahl an endenden Anstellungen von Mitarbeitenden im ausgewählten Zeitraum. Der Austritt repräsentiert den letzten Tag der Anstellung. Diese Information soll dich bei deinen interne Prozessen unterstützen, damit du immer im Blick hast, wie viele Mitarbeitende abgemeldet werden oder wie viele Überstunden ausgezahlt werden müssen.
Eintritte: Möchtest du wissen, wie viele Mitarbeitende in einem bestimmten Zeitraum neu zu euch in den Betrieb gekommen sind, kannst du diese Kennzahl auswählen. Als Referenz wird die Anstellung genutzt, ein lückenloser Wechsel der Anstellung bei einem Mitarbeitenden wird nicht als Zugang gewertet.
Abgänge: Diese Kennzahl zeigt dir an, wie viele Mitarbeitende im gewählten Zeitraum den Betrieb verlassen haben.
Vollzeitäquivalente: Die Kennzahl Vollzeitäquivalente (VZÄ) oder auf Englisch Full-Time-Equivalent (FTE) gibt nach Sollstunden gewichtet die Anzahl deiner Mitarbeitenden an. Die Zahl wird zu einem Stichtag berechnet, z. B. das letzte ausgewählte Datum. Das heißt, sie errechnet sich anhand der Anzahl der gearbeiteten Stunden, geteilt durch die übliche Arbeitszeit eines Vollzeit-Erwerbstätigen, beispielsweise 40 Stunden.
🚀 Beispiel: Du beschäftigst in deinem Betrieb 10 Personen. Fünf davon arbeiten in Vollzeit (40 Stunden pro Woche), drei sind in Teilzeit angestellt mit jeweils 20 Stunden pro Woche und die anderen beiden arbeiten jeweils 10 Stunden pro Woche. Der VZÄ- oder FTE-Wert beträgt in diesem Fall 7,0.
*Berechnung: Eine Vollzeitstelle entspricht einem **VZÄ von 1,0 (*40h/40h = 1,0). Dementsprechend ergeben 5 Vollzeitstellen ein VZÄ von 5,0 (d.h. 1,0 x 5 Mitarbeitende). Eine Teilzeitstelle (20 Stunden) entspricht einem VZÄ von 0,5 (d.h. 20h/40h = 0,5 VZÄ). Bei drei Teilzeitstellen ergibt das einen Wert von 1,5. 10 Stunden pro Woche entsprechen einem VZÄ von 0,25 (d.h. 10h/40h = 0,25). Bei zwei 10-Stunden-Stellen ergibt das einen VZÄ-Wert von 0,5.
Krankheitsquote: Die Krankheitsquote zeigt das Verhältnis von Krankheiten zum Soll der Mitarbeitende im gewählten Zeitraum. Sie kann ein Indikator für Mitarbeiterunzufriedenheit sein, da Mitarbeitende sich häufiger bei schlechten Arbeitsbedingungen krankschreiben lassen. Für das Controlling wird die Kennzahl verwendet, um bspw. für die strategische Planung einen Näherungswert für mögliche Ausfälle abzuleiten. Auf welcher Basis Soll und Abwesenheiten berechnet werden sollen, kannst du hier📖 festlegen.
🚀Beispiel: Im Januar der letzten Jahre hatte der Betrieb einen Krankenstand von 5%. Im folgenden Jahr im Januar sind X Mitarbeitende im Betrieb, deren Sollstunden zusammen 1000h ergeben.
*Berechnung: 5% 1000h = 50h.
Voraussichtlich müssen im Januar 50h durch Krankheit von den gesamten Sollstunden abgezogen werden.
Hier exemplarisch die Ansicht der Abwesenheitsstunden und -tage sowie die Krankheitsquote im Monat Dezember eines Beispielbetriebs:
Buchhaltung & Controlling
Soll-Ist-Vergleich
Inkludierte Mehrarbeit: Diese ist die Anzahl der Stunden, die du bei deinen Mitarbeitenden in den Vertragsdaten hinterlegt hast. Beachte dabei, dass bspw. bei einer wöchentlichen Inkludierten Mehrarbeit du auch immer als Zeitraum eine Woche oder volle Wochen auswählen musst.
Arbeitszeit: Diese ergibt sich aus der Dauer der geleisteten (& geplanten) Arbeitseinsätze im gewählten Zeitraum, abzüglich der Pausen und berücksichtigt auch Abwesenheiten (bspw. Urlaub, Krankheit).
ℹ️ Hinweis: Nutzt du Zeitzuschläge 📖, kann auch bei der Kennzahl Arbeitszeit ein schwarzer Pfeil erscheinen, sofern der betreffende Mitarbeitende den Zuschlag erarbeitet hat.
Sollstunden: Hast du Mitarbeitende mit hinterlegten wöchentlichen oder monatlichen Sollstunden in den Vertragsdaten, so kannst du dir diese ebenfalls in der Auswertung anzeigen lassen. Das Soll wird dann auf den in der Auswertung ausgewählten Zeitraum herunter- oder hochgerechnet.
ℹ️ Hinweis: Ist ein schwarzer Pfeil in der gruppierten Kennzahl eingeblendet, handelt es sich um eine Sollreduktion im gewählten Zeitraum. Indem du mit der Maus über das Gruppendetail fährst, siehst du die Begründung für diese Sollreduktion.
Saldo: Dieses ergibt sich aus der Differenz der Arbeitszeit und dem definierten Soll. Es gibt dir Auskunft über die geleisteten Über- oder Minusstunden, die innerhalb des gewählten Zeitraums angelaufen sind.
ℹ️ Hinweis: Das Saldo wird bspw. auch von Saldokorrekturen, inkludierter Mehrarbeit beeinflusst. Nicht jede Änderung im Saldo ist relevant für das Arbeitszeitkonto. Wurde das Saldo "korrigiert", siehts du dies anhand eines schwarzen Pfeils und mithilfe des Mouseovers kannst du dir die Berechnung des bereinigten Saldos anzeigen lassen.
Einsätze
Geplante Zeiten: Wählst du diese Kennzahl, erhältst du die Anzahl der zukünftigen Arbeitseinsätze. Mit einem Klick auf die Anzahl, wird ein Filter für die geplanten Zeiten gesetzt und du siehst sofort, an welchen Tagen der Mitarbeitende wie geplant ist.
Tage: Ist die Anzahl der eindeutigen Tage deiner Mitarbeitenden, die eine gültige Anstellung haben. Eindeutig bedeutet, dass wenn du dir mehrere Mitarbeiter in einer Gruppe ansiehst, wird jedes Datum nur einmalig gezählt.
ℹ️ Hinweis: Mit dieser Kennzahl kannst du bspw. rausfinden, wie viele Tage deine Mitarbeitende gearbeitet haben, oder abwesend waren. Dafür musst du nur in der Mitarbeiter-Gruppierung den globalen "Typ" Filter setzen, die Kennzahl Tage passt sich dementsprechend an.
Mitarbeiter mit Einsatz: Als Mitarbeitende mit Einsatz zählen die unterschiedlichen Mitarbeitenden, die in dem gewählten Zeitraum Arbeitszeiten haben. Diese Kennzahl kannst du auswählen, wenn du nach Betrieben oder Arbeitsbereichen gruppierst.
Konten
Es gibt vier verschiedene Konten (Zeitkonten), die du in der Auswertung aufrufen kannst. Wichtig ist, dass das jeweilige Konto nur Werte anzeigt, wenn hierfür entsprechend Daten beim Mitarbeitenden in den Vertragsdaten hinterlegt sind. Sind Daten hinterlegt, wird das in Form eines doppelten Pfeilsymbols 🔄 angezeigt. Mit Klick auf das Symbol lädt das Konto für den entsprechenden Mitarbeitenden. Möchtest du alle Konten laden, dann klicke auf das gleiche Symbol oben unter Aktion. Dann werden alle Konten einmal durchgeladen. Erscheint statt des Doppelpfeils das Zahnradsymbol bedeutet es, dass für diese Kennzahl die Daten beim Mitarbeitenden fehlen. Ein Strich bspw. beim Arbeitszeitkonto zeigt an, dass für diesen Mitarbeitenden kein Arbeitszeitkonto geführt wird bzw. es nicht aktiviert ist.
Arbeitszeitkonto (AZK): Dabei handelt es sich um ein fortlaufendes Konto. Es kumuliert jegliche Über-/Unterstunden und saldorelevanten Zeiten aus der Vergangenheit bis zum ausgewählten Zeitraum. ℹ Das Saldo hingegen bezieht sich ausschließlich auf die Differenz zwischen Soll und Ist im ausgewählten Zeitraum.
Guttagekonto: Auch hier handelt es sich um ein fortlaufendes Konto. Jedoch geht es hier nicht um Stunden, sondern um Tage.
Resturlaub JJJJ: Wiederum diese Kennzahl ****ergibt sich aus dem Jahresurlaubsanspruch eines Mitarbeitenden, von dem die (berechnet) bezahlten und genehmigten Urlaubstage abgezogen werden.
Überstundenkonto (Österreich): Hier laufen die Überstunden auf, die automatisch durch Minusstunden wieder abgebaut werden. Wird noch zusätzlich mit einem Zeitregistrierungskonto gearbeitet, so werden diese Überstunden nicht noch zusätzlich im Überstundenkonto erfasst. Überstundenkonto ist gleich dem Arbeitszeitkonto, wenn weder ein Zeitregistrierungskonto noch ein Zuschlagskonto geführt wird.
ℹ Hinweis: Das Überstundenkonto kann in Österreich im Rahmen der Durchrechnung verwendet werden, um die Mehrstunden von Teilzeitkräften oder die Überstunden von Vollzeitkräften zu erfassen.
Urlaubskonto: Diese Kennzahl zeigt dir den Stand des Urlaubs zum ausgewählten Zeitraum an.
Zeitregistrierungskonto (Österreich): anders als das Überstundenkonto kann dieses Konto nicht abgebaut werden. In Österreich müssen z. B. Überstunden von Teilzeitkräften im Rahmen der Durchrechnung erfasst werden, da diese gesondert von Mehrarbeit ausgezahlt werden müssen. Für dieses Konto müssen spezielle Zuschläge hinterlegt werden.
Zuschlagskonto: erfasst die Differenz aus erarbeiteten und geschätzten Zuschlägen seit Jahresbeginn.
Zuschlagssaldo: Es stellt die erarbeiteten Zuschlagskosten und die geschätzten Zuschläge, die in den Vertragsdaten hinterlegt sind gegenüber. Die Werte beruhen auf dem gewählten Zeitraum.
ℹ️ Hinweis: Bei einigen Konten wird gibt es eine Mouseover-Funktion. Mithilfe des Mouseovers kannst du dir genau anzeigen lassen, wie sich bspw. das Guttag- und das Urlaubskonto zusammensetzen.
💡 Tipp: In unserem Blog findest übrigens einen Artikel zu ⭧ SFN-Zuschlägen. Du erfährst, wie du Lohnnebenkosten sparen und zeitgleich deine Mitarbeitenden belohnen kannst.
Rückstellungen
Bei Rückstellungen wird ein Zeitsaldo bzw. ein Konto eines Mitarbeitenden anhand des Lohns in einen monetären Wert abgeführt. Das Saldo bezieht sich auf die Kosten im gewählten Zeitraum, das Konto bezieht sich auf den Zeitraum seit Jahresbeginn.
Lohn= Entspricht dem Lohn der am letzten Tag des ausgewählten Zeitraums gilt. Sprich, wenn ein Mitarbeitender eine Lohnerhöhung bekommt, sind seine Überstunden etc. mehr Wert.
Wert = Dieser wird auf ganze Zahlen (kaufmännisches Runden) gerundet.
Um den Stundenlohn von Gehaltsempfänger zu bestimmen, wird folgendes berechnet:
Wochenstunden → Gehalt pro Stunde = Gehalt/ (4,35*Wochenstunden)
Monatsstunden → Gehalt pro Stunde = Gehalt/ Monatsstunden
Bei Stundenlöhnern gibst du den Wert des Stundenlohns in den Vertragsdaten an.
Folgende Rückstellungen kannst du dir auswählen:
AZK-Rückstellung = AZK-Wert * Gehalt pro Stunde oder Stundenlohn
Saldo-Rückstellung = Saldo-Wert * Gehalt pro Stunde oder Stundenlohn
Für die Berechnung der Urlaub (-Saldo) und Guttage (-Saldo) Rückstellungen werden die Sollstunden der einzelnen Mitarbeitenden (Tagessoll) in dem ausgewählten Zeitraum benötigt.
Guttage-Rückstellung = Sollstunden pro Tag * Gehalt pro Stunde oder Stundenlohn * Anzahl der Guttage im Konto
Guttage-Saldo-Rückstellung = Sollstunden pro Tag * Gehalt pro Stunde oder Stundenlohn * Anzahl der Guttag-Saldo-Tage im Konto
Urlaub-Rückstellung = Sollstunden pro Tag * Gehalt pro Stunde oder Stundenlohn * Anzahl der Urlaubstage im Konto
Urlaub-Saldo-Rückstellung = Sollstunden pro Tag * Gehalt pro Stunde oder Stundenlohn * Anzahl der Urlaubs-Saldo-Tage im Konto
Die Sollstunden pro Tag bei Mitarbeitenden, die Monatsstunden im Vertrag stehen haben werden folgendermaßen berechnet:
Monatsstunden/Umrechnungsfaktor/Sollarbeitstage pro Woche
Produktivität
Gruppiert man statt nach Mitarbeiteden bspw. nach Betrieben oder Arbeitsbereichen und nutzt man unser Modul Externe Daten für die Anbindung eines POS-Systems
kannst du dir verschiedene Kennzahlen anzeigen lassen, die Auskunft über die Personalkostenquote und die Umsatzproduktivität des Betriebes geben. Weitere Infos dazu erhältst du in diesem Artikel 📖. Folgende Controlling-Kennzahlen findest du in gastromatic:
Personalkostenquote: Die Personalkostenquote (PKQ) zeigt das Verhältnis von Personalkosten zu den Umsätzen für den, in der Auswertung, ausgewählten Zeitraum. Mit der kalkulatorische Personalkostenquote erkennst du, wie viel Prozent deines Umsatzes durch die Personalkosten bereits "aufgebraucht" wurden*.* Somit kannst du deine Fixkosten-Belastung ermitteln.
Personalkostenquote (anteilig): Durch die Kennzahl PKQ (anteilig) kannst du sehen, wie die Personalkosten der einzelnen Arbeitsbereiche in Bezug zum Gesamtumsatz des Betriebes stehen. So kannst du den Personalkostenverbrauch der einzelnen Arbeitsbereiche anteilig am Gesamtumsatz erkennen.
Umsatz (POS): Wenn du eine POS-Schnittstelle unter Externe Daten angelegt hast oder deine Umsätze manuell eingibst, dann kannst du dir auch diese Zahl in der Auswertung anzeigen.
Umsatzproduktivität (POS): Die Umsatzproduktivität errechnet sich aus dem Verhältnis der Umsätze zu den geleisteten Mitarbeiterstunden, exklusive der bezahlten Abwesenheitsstunden. Die Kennzahl Umsatzproduktivität gibt dir folglich an, wie viel Umsatz durch eine Stunde Arbeit erwirtschaftet wurde. Hieraus ergibt sich die Formel Umsatzproduktivität = Umsatz/Arbeitszeit





