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POS: errechnete Kennzahlen in Dienstplan & Auswertung

Kennzahlen, KPI, Umsatz, Formeln, Umsatzproduktivität, Personalkosten, Arbeitgeberkosten, PKQ, Personalkostenquote, Stundenlimit

Verfasst von Janet Hinterberger

🚩Wichtig zu wissen: In diesem Artikel werden alle verfügbaren Funktionen erklärt. Bitte beachte, dass möglicherweise nicht alle davon in deinem aktuell gebuchten Paket📦 enthalten sind. Über diesen Artikel bekommst du einen schnellen Überblick über die jeweiligen Pakete und Inhalte.

Umsatzbasierte Kennzahlen in der Auswertung

Hast du deine Planungsdaten (POS) , wie hier 📖 beschrieben, angelegt, kannst du in der Auswertung, basierend auf den Umsatzzahlen, verschiedene gruppierte Kennzahlen analysieren. Im Dienstplan kannst du dir diese Kennzahlen unter Arbeitsbereichs-/ Betriebskennzahlen in der unteren Leiste anzeigen lassen.

Navigation

Kennzahlen und Formeln

Umsatz

Der Umsatz auf Betriebsebene besteht aus der Summe der Tagesumsätze, die in den Planungsdaten (POS) enthalten sind, bezogen auf den in der Auswertung ausgewählten Zeitraum. Die Verteilung der Umsätze auf die Arbeitsbereiche erfolgt nach den prozentualen Angaben, die du bei der Einrichtung der Planungsdaten (POS) eingestellt hast.

Umsatzproduktivität

Die Umsatzproduktivität errechnet sich aus dem Verhältnis der Umsätze zu den geleisteten Mitarbeiterstunden, exklusive der bezahlten Abwesenheitsstunden. Die Kennzahl Umsatzproduktivität gibt dir folglich an, wie viel Umsatz durch eine Stunde Arbeit erwirtschaftet wurde (Gruppierung in der Auswertung). Hieraus ergibt sich folgende Formel:

Umsatzproduktivität = Umsatz / Arbeitszeiten

Personalkosten/Arbeitgeberkosten

Um die Personalkostenquote berechnen zu können, werden sowohl die Umsatzzahlen als auch die Personalkosten benötigt. Alle Personalkosten, die zur Berechnung herangezogen werden, sind in der gruppierten Kennzahl Arbeitgeberkosten (Kosten) gebündelt.

Die Arbeitgeberkosten setzten sich zusammen aus:

  • Gehalt bzw. Lohn

  • bei Lohnempfängern: bezahlte Abwesenheiten (bspw. Urlaub, Krankheit)

  • Zuschlägen

  • Personalnebenkosten (abhängig vom Anstellungstypen 📖)

ℹ️ Hinweis: Über die gruppierte Kennzahl Arbeitgeberkosten, kann man sich diese auch als kalkulatorische Kosten anzeigen lassen. Dies geht mit einem Klick auf die Kennzahl und ist erkenntlich durch die kursive Darstellung. Durch die kalkulatorischen Kosten sieht man, wie hoch die Personalkosten gewesen wären, wenn man (nur) jede geleistete Stunde und Abwesenheit bezahlt hätte. Folglich ändert sich die Berechnung nur bei Gehaltsempfängern! Lohnempfänger haben keine Auswirkungen auf die kalkulatorischen Personalkosten, da diese stets so vergütet werden, wie sie gearbeitet haben.

Der kalkulatorische Stundenlohn bei Gehaltsempfängern wird, abhängig von Wochen- oder Monatssoll, wie folgt berechnet:

Kalk. Stundenlohn (Wochensoll) = Gehalt / (4,35 Wochen x Wochensoll)


Kalk. Stundenlohn (Monatssoll) = Gehalt / Monatssoll

Personalkostenquote

Die Personalkostenquote (PKQ) zeigt das Verhältnis von Personalkosten zu den Umsätzen für den, in der Auswertung, ausgewählten Zeitraum. Mit der PKQ erkennst du, wie viel Prozent deines Umsatzes durch die Personalkosten bereits "aufgebraucht" wurden. Somit kannst du deine Fixkosten-Belastung ermitteln. Ebenfalls kann ein Vergleich zu Wettbewerbern gezogen werden, um festzustellen, ob diese ihre Leistung mit weniger Personalaufwand erzielen können (Gruppierung in der Auswertung).

Je nachdem, ob für dich die PKQ auf Gehaltsbasis oder die kalkulatorische PKQ interessant ist, beziehen sich die Formeln auf die Personalkosten gesamt oder die kalk. Personalkosten gesamt, wie im vorherigen Abschnitt definiert.

PKQ = Personalkosten / Umsatz


Kalk. PKQ = kalk. Personalkosten / Umsatz

Da die kalkulatorische PKQ mit den kalkulatorischen Stundenlöhnen der Gehaltsempfänger berechnet wird, ist in manchen Fällen empfehlenswert sich diese statt der PKQ auf Gehaltsbasis anzeigen zu lassen.

Weiterhin lassen sich die Über- und Minusstunden deiner Gehaltsempfänger entsprechend in der kalk. PKQ abbilden. Über die gruppierte Kennzahl PKQ, kann man sich diese auf Basis der kalkulatorischen Kosten anzeigen lassen. Dies geht mit einem Klick auf die Kennzahl und ist erkenntlich durch die kursive Darstellung.

  • Gehaltsempfänger haben keine Über- oder Minusstunden im betrachteten Monat geleistet, es gilt: kalk. PKQ = PKQ auf Gehaltsbasis.

  • Im Fall von Überstunden gilt: kalk. PKQ > PKQ auf Gehaltsbasis

  • Im Fall von Minusstunden gilt: kalk. PKQ < PKQ auf Gehaltsbasis

Personalkostenquote (anteilig)

Durch die Kennzahl PKQ (anteilig) kannst du sehen, wie die Personalkosten der einzelnen Arbeitsbereiche in Bezug zum Gesamtumsatz des Betriebes stehen. So kannst du den Personalkostenverbrauch der einzelnen Arbeitsbereiche anteilig am Gesamtumsatz erkennen. Wichtig hierfür ist, dass beim Anlegen der Planungsdaten, die Verteilung des Umsatzes auf die entsprechenden Arbeitsbereiche angegeben wurde. (Gruppierung in der Auswertung).

Stundenlimit/Zielstunden

Mithilfe des Stundenlimits bzw. der Zielstunden wird dir im Dienstplan angezeigt, wie viele Stunden du planen darfst, um die angestrebte Ziel-Umsatzproduktivität zu erreichen.

Das Stundenlimit wird mittels eines Balkens in den Arbeitsbereichs-/Betriebskennzahlen im Dienstplan angezeigt. Der Wert des Balkens entspricht den berechneten Zielstunden. Mit jeder geplanten Stunde im Dienstplan füllt sich der Balken, d. h. über das Stundenlimit wird visualisiert, wie viele verfügbare Zielstunden bereits verplant sind oder zu viel geplant wurden. Neben den Zielstunden sind noch weitere Werte, die für die Bewertung der Planung auf Basis des Stundenlimits herangezogen werden: Dienstplan, Prognose, Zeiterfassung.

Die Berechnungen der einzelnen Wert sind folgendermaßen:

Zielstunden (Ist) = (Ist-Umsatz / Ziel-Umsatzproduktivität) * Faktor (Schlüsselung)


Dienstplan = Planstunden - Zielstunden (Plan)


Prognose = Zielstunden (Plan-Umsatz) - Zielstunden (Ist-Umsatz)


Zeiterfassung = Ist-Stunden - Planstunden


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