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Einstellungen für Konflikte & Pausenmodelle

Konflikthinweise, automatisch Pausen Dienstplan und Zeiterfassung, individuelle Pausen

Verfasst von Janet Hinterberger

🚩Wichtig zu wissen: In diesem Artikel werden alle verfügbaren Funktionen erklärt. Bitte beachte, dass möglicherweise nicht alle davon in deinem aktuell gebuchten Paket📦 enthalten sind. Über diesen Artikel bekommst du einen schnellen Überblick über die jeweiligen Pakete und Inhalte.

Zu den Einstellungen für Konflikte & Pausen gelangst du über das Zahnrad ⚙️ in der hellblauen Sidebar. Dort kannst du verschiedene Einstellungen in den Bereichen vornehmen.

Bei dem Reiter Konflikte entscheidest du mit dem Regler (grün = aktiviert), mit welchen Einstellungen du in gastromatic arbeiten möchtest, d.h. in welchen Fällen dir im Modul Dienstplan und im Modul Auswertung angezeigt werden sollen. Mit Betätigung des Reglers werden die Einstellungen umgehend gespeichert.

Wenn du Einstellungen für die Pausen vornehmen möchtest, wechsle auf den Reiter "Pausen". Hier kannst du die aktuelle Pausenregelung über das Stift-Symbol bearbeiten. Außerdem kannst du zusätzliche Pausenzeiten bzw. Pausenregelungen hinzufügen. Neue Regeln/Pausenzeiten kannst du über das "+"-Symbol hinzufügen und speicherst diese über das grüne Feld "speichern".

ℹ️ Hinweis: Die Einstellungen für Konflikte & Pausen sind nur für die Rollen SuperAdmin und Admin sichtbar.

Navigation

Konflikte

Zu diesem Menüpunkt gelangst du über die Einstellungen, Konflikte & Pausen und Konflikte.

Konflikthinweise dienen bei der Dienstplanung und in der Auswertung als Hilfe. An dieser Stelle legst du fest, mit welchen Konflikten du in gastromatic grundsätzlich arbeiten möchtest. Hier 📖 erfährst du mehr über Konflikte im Dienstplan.

ℹ️ Hinweis: Im Dienstplan können Planer individuell bestimmen, welcher der von dir hier aktivierten Konflikthinweisen angezeigt werden sollen.

Es gibt verschiedene Arten von Konflikten. Wir gruppieren die verschiedenen Konflikte in “Systemkonflikte”, “Arbeitsschutz”, “Jugendschutz” und “Schwangere/Stillende”. Über die Tabs kannst du die Gruppe wechseln. Die Aktivierung oder Deaktivierung einzelner Konflikte ist bei Einstellungen-Konflikte & Pausen im Reiter Konflikte möglich

Systemkonflikte

Zu Systemkonflikten werden Konflikte gezählt, die Probleme aufweisen die kein rechtliches Pendant haben. Darunter zählen z.B. Bewegungsdaten, die systemseitig nicht eindeutig interpretierbar werden (z.B. Dopplungen), oder Konflikte, die auf interne Vorgaben hinweisen (z.B. Teildienst).

Unberücksichtigte geplante Arbeitseinsätze: Hierbei handelt es sich um eine Doppelung. Das bedeutet, dass ein Konflikt entsteht, wenn eine bestätigte Zeit und eine geplante Arbeitszeit an einem Tag auftreten. Dieser Konflikt wird immer anzeigt und kann nicht deaktiviert werden.

ℹ️ Hinweis: Für die Berechnung dieses Konfliktes sind Echtzeitdaten erforderlich.

Überschneidende Arbeitseinsätze: Finden zwei Arbeitseinsätze oder ein Arbeitseinsatz mit einer Abwesenheit zeitgleich statt, entsteht der Konflikt der Überschneidung. Dieser Konflikt wird immer anzeigt und kann nicht deaktiviert werden.

Überlagernde Abwesenheit: Ist der Mitarbeitende in einer Schicht eingeteilt und nachträglich wird eine genehmigte Abwesenheit eingetragen, wird im Dienstplan ein Konflikt angezeigt und die Schicht überschrieben. In der Auswertung ist nur die Abwesenheit eingetragen. Dieser Konflikt wird immer anzeigt und kann nicht deaktiviert werden.

ℹ️ Hinweis: Für die Berechnung dieses Konfliktes sind Echtzeitdaten erforderlich.

Unbearbeitete Abwesenheit: Bei einer unbearbeiteten Abwesenheit handelt es sich um eine Abwesenheit, die beantragt, jedoch (noch) nicht genehmigt wurde. Ist der Mitarbeitende für eine Schicht eingetragen und später wird eine nicht genehmigte Abwesenheit erstellt, entsteht ein Konflikt.

Mehrfache Einteilung am Tag: Dieser Konflikt tritt auf, wenn einer deiner Mitarbeitenden für mehr als eine Schicht am jeweiligen Tag eingeteilt ist.
ℹ️ Hinweis: Arbeitest du mit Teilschichten, empfiehlt es sich diesen Konflikthinweis zu deaktivieren.

Arbeit am freien Tag nach Vertrag: Dieser Konflikt wird ausgelöst, wenn du deinem Mitarbeitenden eine Schicht an seinem freien Tag nach Vertrag zuweist.

Arbeit im Sperrzeitraum: Planst du deinen Mitarbeitenden im Dienstplan, wenn in diesem Zeitfenster ein Sperrzeitraum besteht, wird ein Konflikt angezeigt.

Arbeitsschutz

Zu den Arbeitsschutzkonflikten werden die Konflikte gezählt, die sich in verschieden Arbeitsschutzgesetzen (dt./österreichisches Recht) wiederfinden.

Verletzung der Ruhezeiten: Dieser Konflikt entsteht, wenn die Zeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen die gesetzliche Ruhezeit unterschreitet. Die Mindestruhezeit kannst du im nachfolgenden Feld festlegen, sofern du diesen Konflikt aktivierst.

ℹ️ Hinweis: Für die Berechnung dieses Konfliktes sind Echtzeitdaten erforderlich.

Überschreitung max. Arbeitsstunden am Tag: Dieser Konflikt wird ausgelöst, wenn die Anzahl maximaler Arbeitsstunden am Tag überschritten wird. Diese Anzahl kannst du im nachfolgenden Feld festlegen, sofern du diesen Konflikt aktivierst.

Überschreitung wöchentliche Sollstunden: Dieser Konflikt wird angezeigt, sobald der Mitarbeitende über die Grenze seines Wochensolls kommt.

ℹ️ Hinweis: Für die Berechnung dieses Konfliktes sind Echtzeitdaten erforderlich.

Überschreitung von max. Tagen im Jahr: Darf ein Mitarbeitender nur eine bestimmte Anzahl von Tagen im Jahr arbeiten (z. B. kurzfristige Beschäftigung), wird dieser Konflikt im Dienstplan und in der Auswertung angezeigt. Die Einstellung für die max. Arbeitstage im Jahr legst du unter Beschäftigungsgrenzen des Mitarbeitenden fest.

ℹ️ Hinweis: Für die Berechnung dieses Konfliktes sind Echtzeitdaten erforderlich.

Überschreitung max. monatlichen Verdiensts: Darf ein Mitarbeitender nur einen begrenzten Monatsverdienst haben, wird dieser Konflikt im Dienstplan und in der Auswertung angezeigt. Aktivierst du diesen Konflikt, kannst du bestimmen, ob der Konflikt inklusive oder exklusive Zuschläge gilt. Die Einstellung für die max. Verdienst im Monat legst du unter Beschäftigungsgrenzen des Mitarbeitenden fest.

ℹ️ Hinweis: Für die Berechnung dieses Konfliktes sind Echtzeitdaten erforderlich.

Unterschreitung des Mindestlohns: Arbeitet ein Mitarbeitender für weniger als den gesetzlich vorgegebenen Mindestlohn, so wird dir dies als Konflikt angezeigt.
Auch bei Festangestellten, die so viele Stunden arbeiten, dass der reale Stundenlohn unter der Mindestlohngrenze liegt, kann dieser Konflikt auftreten.

ℹ️ Hinweis: Für die Berechnung dieses Konfliktes sind Echtzeitdaten erforderlich.
Bitte beachte, dass du in den Vertragsdaten des Mitarbeitenden und/oder in der Lohnvorlage regelmäßig Wertänderungen hinsichtlich des aktuell geltenden Mindestlohns selbst durchführst. Wie du eine Wertänderung durchführst, findest du hier. Gastromatic aktualisiert nicht automatisch den gesetzlich geltenden Mindestlohn!

Zusammenhängende Mindestfreizeit: In Österreich ist dem Arbeitnehmer eine zusammenhängende Ruhepause von 36h pro Woche zu gewähren. Ist dies nicht der Fall, ensteht ein Konflikt.

ℹ️ Hinweis: Neben den regulären Schichten betrachten wir auch die Abwesenheitskategorie Schule, bei der wir eine Beschäftigung zwischen 8-18 Uhr annehmen.

Jugendschutz

Unter Jugendschutz werden die Konflikte gezählt, die sich in verschiedenen Jugendschutzgesetzen (deutsches/österreichisches Recht) wiederfinden. Damit Jugendliche vom System erkannt werden, stelle bitte sicher, dass bei diesen Mitarbeitenden das Geburtsdatum in ihren Stammdaten hinterlegt/eingetragen ist.

🇨🇭: auch in der LGAV enthalten.

ℹ️ Hinweis: Was ist mit jugendlichen Schwangeren/Stillenden? Die Regel für Max. Arbeitsstunden am Tag wird unter Schwangeren/Stillenden festgelegt. Ansonsten gibt es hier keine extra Regeln.

Überschreitung max. Arbeitsstunden am Tag (🇨🇭): Dieser Konflikt wird ausgelöst, wenn die Anzahl maximaler Arbeitsstunden am Tag überschritten wird. Diese Anzahl kannst du im nachfolgenden Feld festlegen, sofern du diesen Konflikt aktivierst.

Verletzung der Ruhezeiten (🇨🇭): Dieser Konflikt entsteht, wenn die Zeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen die Ruhezeit unterschreitet. Die Mindestruhezeit kannst du im nachfolgenden Feld festlegen, sofern du die diesen Konflikt aktivierst.

Nachtarbeit (🇨🇭): Dieser Konflikt entsteht, wenn der Mitarbeitende in dem Zeitraum, den du als Nachtzeit definierst arbeiten lässt. Den Zeitraum kannst du in den nachfolgenden Feldern festlegen, sofern du die diesen Konflikt aktivierst.

Anzahl freie Sonntage im Monat: Dieser Konflikt entsteht, wenn der Mitarbeitende mehr als die maximalen Arbeitstage(Sonntags) arbeitet.

Zusammenhängende Mindestfreizeit: Dieser Konflikt entsteht, wenn der Mitarbeitende in der Kalenderwoche keine durchgehende mindestens von der angegebenen Höhe in den Einstellungen

Schwangere/Stillende

Damit Schwangere/Stillende vom System erkannt werden, stelle bitte sicher, dass diese Mitarbeiterinnen bei Schwanger/Stillende ein “Ja” in ihren Stammdaten gesetzt haben. Unter Schwangere/Stillende werden Konflikte gezählt, die sich in verschiedenen Mutterschutzgesetzen (z. B. dt./österreichisches Recht) wiederfinden.

Überschreitung max. Arbeitsstunden am Tag (🇨🇭): Dieser Konflikt wird ausgelöst, wenn die Anzahl maximaler Arbeitsstunden am Tag überschritten wird. Diese Anzahl kannst du im nachfolgenden Feld festlegen, sofern du diesen Konflikt aktivierst.

Verletzung der Ruhezeiten: Dieser Konflikt entsteht, wenn die Zeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen die Ruhezeit unterschreitet. Die Mindestruhezeit kannst du im nachfolgenden Feld festlegen, sofern du die diesen Konflikt aktivierst.

Nachtarbeit (🇨🇭): Dieser Konflikt entsteht, wenn die Mitarbeiterin in dem Zeitraum, den du als Nachtzeit definierst arbeiten lässt. Den Zeitraum kannst du in den nachfolgenden Feldern festlegen, sofern du die diesen Konflikt aktivierst.

Pausenmodelle

Zu diesem Menüpunkt gelangst du über die Einstellungen, Konflikte & Pausen und Pausenmodelle.

Um die Pausen deiner Mitarbeitenden zu erfassen, kannst du die Pausenmodelle in gastromatic nutzen. Dafür gehst du in die Einstellungen⚙️ - Konflikte & Pausen und Pausenmodelle. Du wirst sehen, dass bereits ein gastromatic Standardmodell angelegt ist. Klickst du hierauf und dann auf automatische Pausen, siehst du die nach Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebenen Pausenregelungen. Somit ist ein Pausenabzug von 30 Minuten nach 6 Stunden Arbeitszeit und von zusätzlich 15 Minuten nach 9 Stunden Arbeitszeit für Volljährige eingestellt. Für Minderjährige Mitarbeitende sind die Pausen gemäß Jugendschutzgesetz hinterlegt (4 Stunden Arbeitszeit und nach 6 Stunden 60 Minuten Pause)

ℹ Hinweis: Du kannst auch bei einem Mitarbeitenden direkt in den Mitarbeiterdetails ein individuelles Pausenmodell hinterlegen, unabhängig vom zentral hinterlegten Pausenmodell. Wie das funktioniert, findest du hier📖. Falls dass individuelle Pausenmodell deaktiviert werden soll kannst du dies im Mitarbeiterprofil unter Einstellungen machen.

Über den grünen Button "+ Pausenmodell" kannst du beliebig viele eigene Modelle anlegen. In der Übersicht werden dir dann alle bestehenden Modelle angezeigt. Neben dem Namen des jeweiligen Modells siehst du, in welchen Betrieben, Arbeitsbereichen, Schichten, Anstellungstypen und Rollen das jeweilige Pausenmodell greift. Des Weiteren kannst du über den Button mit den drei Punkten ein Pausenmodell deaktivieren. Zum Bearbeiten klickst du einfach auf das gewünschte Modell.

Hast du ein Pausenmodell deaktiviert, findest du dieses in der Deaktivierten-Liste wieder und kannst es jederzeit wieder aktivieren oder löschen.

  • Durch das Deaktivieren bleiben alle Einstellungen des Modells gespeichert, jedoch greifen dann die Grundeinstellungen (gastromatic Pausenmodell) für den entsprechenden Betrieb, Arbeitsbereich, Schicht, Anstellungstyp und/oder Rolle.

  • Löschst du ein Pausenmodell, werden alle Einstellungen unwiderruflich gelöscht. Dies hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf die erhobenen Pausen in den vergangenen Bewegungsdaten. Diese bleiben in der Auswertung gespeichert!

Über "+ Pausenmodell" erstellst du nun also ein neues Modell für die Pausen. Zunächst legst du einen Namen fest. Falls schon Modelle vorhanden sind, kannst du sogar ein Bestehendes als Vorlage auswählen. Das bedeutet, dass die verwendeten Einstellungen erstmal übernommen und dann angepasst werden können. Möchtest du kein bestehendes Modell verwenden, wählst du “Ohne Vorlage” aus. Im nächsten Schritt wählst unter Arbeitseinsätze aus, für welche Arbeitseinsätze das Pausenmodell gelten soll.

Arbeitseinsätze

Bei der Zuweisung gibst du an, für wen das Pausenmodell gilt. Du kannst bspw. festlegen, dass ein Pausenmodell für alle Personen in einem Betrieb gilt. Dafür musst du zunächst einen Betrieb auswählen, du kannst anschließend die Arbeitsbereiche und Rollen überspringen und für alle Anstellungstypen geltend machen. Soll das entsprechende Pausenmodell in weiteren oder allen Betrieben gelten, fügst du weitere Betriebe über das ➕-Symbol hinzu.

Möchtest du jedoch ein Pausenmodell anlegen, was beispielsweise für einen bestimmten Arbeitsbereich, für eine bestimmte Rolle oder Anstellungstyp gültig ist, wählst du wieder den Betrieb, dann bspw. den Arbeitsbereich Küche, die Rolle Arbeitsbereichsleiter und als Anstellungstyp Vollzeit. Für alle Arbeitsbereichsleiter mit dem Anstellungstyp Vollzeit greift in der Küche nun dieses Pausenmodell.

Es ist sogar möglich Pausenmodelle für eine spezielle Schicht zu definieren. Dafür wählst du einmal den entsprechenden Betrieb und den Arbeitsbereich, in dem diese Schicht angelegt ist, aus. Anschließend klickst du auf die gewünschte Schicht, für die das Pausenmodell greifen soll, und gibst noch an, ob diese Regel für alle Rollen und Anstellungstypen gilt.

ℹ️ Hinweis: Je präzisier die Zuweisung, umso höher wird das Pausenmodell priorisiert.

Pausen stempeln

Stempeln deine Mitarbeitenden die Pausen, kannst du unter Pause stempeln einstellen, wie genau die Pausen gestempelt werden sollen. Werden die Pausen von deinen Mitarbeitenden nicht gestempelt, kannst du den Regler für diese Funktion deaktivieren.

Entscheidest du dich für das Pausenstempeln, hast du die Auswahl zwischen flexible Pausen und/oder Pauschale Pausen.

  • Flexible Pausen: Das heißt, dass ein Mitarbeitender sich in die Pause einstempelt und irgendwann, bspw. nach 27 Minuten, wieder aus der Pause zurück stempelt.

  • Feste Pausen: Du kannst individuelle Pausenzeiträume über das ➕-Symbol definieren, die den Mitarbeitenden dann über die wetime-App angezeigt werden. Stellst du bspw. die Zeiträume 15, 30 und 45 Minuten ein, kann der Mitarbeiter dann, wenn er in Pause stempelt, 30 Minuten auswählen und muss sich anschließend nicht wieder aus der Pause zurückmelden.

ℹ️ Hinweis: Du kannst beide Optionen erlauben. Möchtest du jedoch nur mit festen Pausen arbeiten, wird dein Mitarbeitender dennoch die Möglichkeit haben, sich jederzeit früher aus der Pause zurück zu melden. Sprich, stempelt er den Zeitraum 30 Minuten, muss aber betriebsbedingt wieder nach 15 Minuten aushelfen, kann er sich aus der Pause ausstempeln.

  • Bezahlung: Du kannst festlegen, ob die gestempelten Pausen unbezahlt sind oder den Mitarbeitenden bezahlt werden.

  • Ruhepause: Ist bei dir im Unternehmen vertraglich festgehalten, ab wann eine Pause als Ruhepause zählt, kannst die Checkbox “Hinweis für Ruhepause” anhaken und die entsprechende Angabe in Minuten eintragen. Sollten deine Mitarbeitenden sich früher aus der Pause stempeln, erhalten sie einen Hinweis über die wetime-App, dass die Ruhezeit noch nicht erreicht ist. Die Mitarbeitenden haben anschließend die Option trotzdem die Pause zu beenden oder diese weiter fortzusetzen.

Automatische Pausen

Möchtest du den Dienstplan automatisch mit Pausen schreiben, kannst du in gastromatic mit den automatischen Pausen arbeiten. Ein weiterer Vorteil der automatischen Pausen ist, dass diese Regeln als Kontrollgrößen dienen. Falls ein Mitarbeitender seine Pause nicht lange genug gestempelt oder sogar vergessen hat diese zu stempeln, kannst du später in den Korrekturen einstellen, dass immer die automatischen Pausenregeln greifen oder auffüllen sollen. Auf diese Weise bist du immer auf der sicheren Seite und rechtskonform.

ℹ️ Hinweis: Die automatischen Pausen kannst du auch über den Regler deaktivieren.

Auslöser

Hier definierst du zunächst, durch welchen Auslöser eine Pause gesetzt werden soll.

  • Aufenthaltsdauer: Die automatische Pause wird gesetzt, wenn eine bestimmte Aufenthaltsdauer erreicht wird.

  • Arbeitsbeginn: Die automatische Pause wird gesetzt, wenn der Arbeitsbeginn in einem bestimmten Zeitraum liegt.

  • Intervall: Die automatische Pause wird in einem bestimmten Intervall gesetzt. Zum Beispiel: Alle 3 Stunden werden 15 Minuten Pause gesetzt.

Pausenlage

  • Stunden: Die Lage der Pause wird nach einer bestimmten Stundenanzahl gesetzt, bspw. nach 3 Stunden.

  • Prozent: Die Lage der Pause wird nach einem bestimmten Prozentanteil der Arbeitszeit gesetzt, bspw. nach 50 Prozent der Gesamtarbeitszeit.

  • Zeitraum: Die Lage der Pause wird in einem bestimmten Zeitraum gesetzt, bspw. zwischen 12:00 und 12:30 Uhr.

ℹ️ Hinweis: Hast du dich für den Auslöser Intervall entschieden, gibt es diese Einstellung nicht, da die Pausenlage durch das Intervall und später die Regeln definiert wird.

Wenn mehrere Regeln zutreffen, dann:

Hier triffst du die Einstellung, was passieren soll, wenn mehrere Pausenregeln, die du anschließend definierst, auf einen Arbeitseinsatz zutreffen.

  • Längste Pause setzen: Die Regel mit der längsten Pause wird angewendet. Definierst du anschließend die Regeln, dass nach 6 Stunden 30 Minuten und nach 9 Stunden 45 Minuten Pause abgezogen werden soll, so würde mit dieser Einstellung bei einer Arbeitszeit von über 9 Stunden ausschließlich 45 Minuten Pause gesetzt werden.

  • Alle Pausen setzen: Alle Pausen, die innerhalb des Arbeitseinsatzes ausgelöst werden, werden gesetzt. Diese Einstellung macht Sinn, wenn du anschließend beispielsweise die Regeln hinterlegst, dass bei 6 Stunden 30 Minuten und bei 9 Stunden 15 Minuten Pause gesetzt werden soll. Somit würden bei einem Arbeitseinsatz über 9 Stunden beide Regeln greifen.

Pausenregeln

Über den Botton ➕ kannst du nun deine Pausenregeln definieren, die im Zusammenhang mit den vorher getätigten Einstellungen auf zukünftige Arbeitseinsätze angewendet werden.

Als erstes vergibst du der Regel einen passenden Namen.

ℹ️ Hinweis: Der Name der Regel wird dir in der Detailansicht der Arbeitszeit in der Auswertung angezeigt. So weißt du immer sofort, welches Pausenmodell und welche Regel gegriffen hat.

Im zweiten Schritt gibst du an, ob die entsprechende Regel für Minderjährige, Volljährige oder für beide Altersgruppen gilt. Unter Bezahlung stellst du ein, ob die automatische Pause bezahlt oder nicht bezahlt wird.

Abschließend definierst du noch die genauen Angaben deiner Regel. Welche Angaben du hier genau machen kannst, hängt davon ab, welche Einstellungen du beim Auslöser und der Lage der Pause getätigt hast. Folgende Beispiele haben wir dir mitgebracht:

Beispiel Aufenthaltsdauer-Stunden:

  • Aufenthaltsdauer: Hier bestimmt du, ab wie vielen Stunden Arbeitszeit die Pause ausgelöst werden soll. Hast du vorher bereits eine Pause eingetragen, muss diese mit berücksichtig werden.

  • Pausendauer: Hier bestimmst du, wie viel Minuten Pause gesetzt werden sollen.

  • Lage der Pause: Hier gibst du an, nach wie vielen Stunden Arbeitszeit die Pause gelegt werden soll.

Praxisbeispiel: Ab einer Aufenthaltsdauer von 6 Stunden wird eine Pausendauer von 30 Minuten nach 3 Stunden abgezogen.

Beispiel Arbeitsbeginn und Zeitraum:

  • Arbeitsbeginn: Hier bestimmst du, in welchem Zeitraum der Arbeitsbeginn liegen muss, damit die Pause ausgelöst wird.

  • Pausendauer: Hier bestimmst du, wie viel Minuten Pause gesetzt werden soll.

  • Setzen zwischen: Hier gibst du an, von wann bis wann die Pause stattfinden soll.

Praxisbeispiel: Beginnt die Arbeitszeit zwischen 9:00 und 11:00 Uhr, soll eine Pause von 30 Minuten zwischen 13:00 und 13:30 Uhr gelegt werden.

Beispiel Intervall:

  • Auslösen alle: Hier gibst du an, nach wie vielen Stunden Arbeitszeit immer eine Pause gesetzt werden soll.

  • Pausendauer: Hier bestimmst du, wie viel Minuten Pause gesetzt werden sollen.

Praxisbeispiel: Es wird immer nach 3 Stunden Arbeitszeit eine Pause von 15 Minuten gelegt.

Korrekturen

Stempeln deine Mitarbeitende die Pausen und du hast automatische Pausenregeln eingestellt, kannst du mit den Korrekturen entscheiden, was passieren soll, wenn die gestempelte Pause kürzer ist, als die automatische Pause.

Unter Systemkorrektur hast du die Auswahl zwischen verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten und kannst dich hier für eine entscheiden.

  • Gestempelte Pause behalten: Die von deinen Mitarbeitenden gestempelte Pause bleibt stehen und wird durch keine automatische Pause überschrieben (keine Korrektur).

  • Fehlende Differenz auffüllen (Bezahlt): Ist die gestempelte Pause kürzer, als die automatische Pausenregel vorgibt, wird die Pause bezahlt aufgefüllt. Das bedeutet, dass die aufgefüllte Zeit nicht von der Arbeitszeit deiner Mitarbeitenden abgezogen, sondern als Arbeitszeit gewertet wird.

  • Fehlende Different auffüllen (Unbezahlt): Ist die gestempelte Pause kürzer, als die automatische Pausenregel vorgibt, wird die Pause unbezahlt aufgefüllt. Das bedeutet, dass die aufgefüllte Zeit als tatsächliche Pause gewertet und von der Arbeitszeit abgezogen wird.

  • Automatische Pause setzen: Ist die gestempelte Pause kürzer, als die automatische Pausenregel vorgibt, wird die gestempelte Pause verworfen und die Pausen aus den automatischen Regeln werden gesetzt.

  • Automatische Pause addieren: Mit dieser Einstellung werden zu den gestempelten Pausen zusätzlich die automatischen Pausen addiert.

Abschließend kannst du unter “Bei 0 Minuten” festlegen, was passieren soll, wenn deine Mitarbeitende vergessen haben ihre Pause zu stempeln.

  • Systemkorrektur anwenden: Hat ein Mitarbeitender vergessen seine Pause zu stempeln, greift die Regel, die du unter “Systemkorrektur” hinterlegt hast.

  • Automatische Regeln anwenden: Hat ein Mitarbeitender vergessen seine Pause zu stempeln, greifen die automatischen Pausenregeln, die du vorab definiert hast.

Pausenmodelle im Dienstplan

Ist das Pausenmodell oder die Pausenmodelle mit den entsprechenden Regeln angelegt, wirst du ab sofort im Dienstplan für zukünftig geplante Arbeitseinsätze die geplante Pause in der jeweiligen Schicht bereits sehen können.

Alternativ, um dir etwas Zeit zu sparen, kannst du ganz einfach über die kleine Kaffeetasse rechts unten neben der Arbeitszeit mit der Maus fahren- hier wird dir die Pausenzeit direkt angezeigt.

Pausenmodelle in der Auswertung

Die Pausen deiner Mitarbeitenden werden dir wie gewohnt in der Auswertung angezeigt. Voraussetzung ist, dass du eine leitende Rolle hast (Arbeitsbereichsleiter, Betriebsleiter oder Admin) und die entsprechenden Rechte für die Auswertung hast.

Möchtest du jedoch genau wissen, welches Pausenmodell bei einem Mitarbeitenden für die eine bestimmte Schicht gegriffen hat, öffnest du dir den entsprechenden Tag und siehst in der Detailansicht die jeweilige Pause. Fährst du nun mir der Maus über “Pause” wird dir das Pausenmodell angezeigt, welches die Pause ausgelöst hat.

Rechts daneben erkennst du zudem, ob die Pause bezahlt (€-Zeichen) oder nicht bezahlt wird (€-Zeichen durchgestrichen).

Teilt dir dein Mitarbeitender beispielweise mit, dass er an einem bestimmten Tag aus Zeitgründen keine Pausen machen konnte, kannst du die Pause ganz einfach mit einem Klick auf das durchgestrichene €-Zeichen auf bezahlt stellen.

Ob eine Pause bezahlt wird, siehst du auch direkt in der Auswertung, wenn das €-Zeichen angezeigt wird.

ℹ️ Hinweis: Pausen können rückwirkend nicht über eine Änderung der Einstellung im entsprechenden Pausenmodell geändert werden.
Dies erfolgt manuell über die Auswertung in dem man die Arbeitszeit bearbeitet, mit der Maus über die Pausen fährt und diese entsprechend bearbeitet.

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